Vor 12 Jahren, nachdem ich mein Referendariat abgeschlossen hatte, stand meine damals noch junge Familie vor der Entscheidung, eine neue Heimat zu finden. Nach mehreren Bewerbungen hatte ich unter anderem die Wahl zwischen Lübeck, Lüneburg und Soltau. An diesem Punkt werde ich oft fragend angeschaut: Warum dann Soltau?!
Meine Frau hat damals die Internetauftritte aller drei Städte durchstöbert und war sofort von Soltau überzeugt. Voller Begeisterung zeigte sie mir das Imagevideo des Spielraums, das uns ein starkes Gefühl von Geborgenheit und Familienfreundlichkeit vermittelte. Es zeigte uns eine Stadt, die sich für Familien engagiert und eine vielversprechende Zukunft für uns bot – ein Ort, an dem wir unsere Kinder großziehen und ihnen eine glückliche Kindheit ermöglichen könnten.
Heute, 12 Jahre später, ist von diesem Gefühl nicht mehr viel übrig. Das Freibad wurde zugeschüttet, der Soltauer Sommer abgesagt, der Böhmepark bietet meinen Kindern keine ausreichenden Spielmöglichkeiten, die Schlittschuhbahn auf dem Weihnachtsmarkt wurde abgeschafft, das Neubaugebiet an der Tetendorfer Straße lässt weiter auf sich warten, und vom Krankenhaus müssen wir uns bald ebenfalls verabschieden.
Ich möchte für uns ANPACKEN und Soltau wieder zu einem Ort machen, der für jede Generation lebenswert ist – für eine gerechte, nachhaltige und lebenswerte Zukunft unserer Stadt.
Nach intensiven Gesprächen mit dem Seniorenbeirat, Geschäftsführern und Eltern sowie aus eigenen Erfahrungen ist klar: Soltau braucht dringend neue Impulse, um ein familienfreundlicher und generationenübergreifender Lebensraum zu werden. In der heutigen Zeit, in der ein Arbeitsplatz oft nur einen schnellen Internetanschluss benötigt, spielt die Lebensqualität einer Stadt, die als Wohn- und Lebensmittelpunkt dienen soll, eine übergeordnete Rolle.
Viele Arbeitsstellen in Soltau bleiben unbesetzt, weil unsere Stadt in den letzten Jahren entscheidende Aspekte der Lebensqualität verloren hat. Einrichtungen wie das Freibad, ein Kino oder eine Bowlingbahn gehörten einst zum Alltag – heute fehlen sie. Auch der Böhme-Familienpark, der eigentlich ein Ort der Begegnung und Freizeitgestaltung für alle Generationen sein sollte, wird seinem Namen nicht gerecht. Es fehlen nicht nur attraktive Spielgeräte für jüngere Kinder, sondern auch Angebote für ältere Kinder und Jugendliche.
Schon damals habe ich als Fraktionsmitglied einen Antragsentwurf vorgelegt, um den Park mit zusätzlichen Spiel- und Sportmöglichkeiten auszustatten. Leider wurde der Entwurf abgelehnt – mit der Begründung, eine Skateranlage oder ein Pumptrack sei zu laut, und ein Kleinspielfeld würde Veranstaltungen wie das Lichterfest behindern.
Ich stehe für eine offene Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Böhme-Familienparks, bei der Menschen aller Altersgruppen ihre Ideen einbringen können. Denn auch aus Gesprächen mit dem Seniorenbeirat zeigt sich: Diese Altersgruppe nutzt den Park kaum. Welche Großeltern würden nicht gerne ihren Enkeln beim Spielen zusehen oder eine Partie Boule genießen? Gemeinsam mit den Bürgern möchte ich innovative Ideen entwickeln, die Soltau wieder zu einer Stadt machen, die Familien und Fachkräfte gleichermaßen anzieht.
FÜR UNS und unsere Familien setze ich mich dafür ein, dass die familienfreundlichen Einrichtungen, Aktivitäten und Veranstaltungen, die einst das Leben in Soltau prägten, wiederbelebt und gestärkt werden. Gleichzeitig werde ich mich für die Schaffung von bezahlbarem und familiengerechtem Wohnraum sowie wohnortnaher Kinderbetreuung einsetzen. Lassen Sie uns gemeinsam Soltau zu einem Ort machen, an dem Lebensqualität für alle Generationen wieder an erster Stelle steht.
Die Verwaltung ist zu Recht stolz darauf, dass täglich bis zu 7.300 Einpendler nach Soltau kommen, um hier zu arbeiten. Mein Ziel geht jedoch darüber hinaus: Ich möchte diesen Menschen nicht nur attraktive Arbeitsplätze bieten, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, in unserer Stadt zu wohnen und hier Wurzeln zu schlagen – wie ich es mit meiner Familie vor Jahren getan habe. Deshalb setze ich mich entschlossen für die Entwicklung neuer Baugebiete ein – insbesondere für Einfamilienhäuser, die jungen Familien und Berufstätigen die Ansiedlung in Soltau erleichtern.
Besonders die Schaffung von Wohnraum für Einpendler ist entscheidend, um den wachsenden Bedarf zu decken. Obwohl die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Soltau zwischen 2011 und 2022 um beeindruckende 24% gestiegen ist, hinkt das Bevölkerungswachstum mit lediglich 1% deutlich hinterher. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Ein Baugebiet an der Tetendorfer Straße wird seit Jahren diskutiert, doch konkrete Fortschritte blieben aus. Das möchte ich ändern – es ist an der Zeit, die Entwicklung aktiv voranzutreiben und endlich spürbare Ergebnisse zu erzielen.
Neben dem Wohnraum müssen wir auch die Innenstadt von Soltau als Einzelhandelsstandort stärken, um sie gegenüber anderen Zentren konkurrenzfähig zu halten. Der Ausbau der touristischen Angebote und die stärkere Vernetzung mit dem lokalen Einzelhandel bieten großes Potenzial, um die Wirtschaftskraft der Stadt langfristig zu sichern. Durch die Synergien zwischen unseren touristischen Attraktionen – wie dem Designer Outlet und dem Heidepark – und den örtlichen Handels- und Dienstleistungsangeboten können wir nicht nur die lokale Wirtschaft ankurbeln, sondern auch die Lebensqualität der Bürger verbessern.
Soltaus Attraktivität als Lebens- und Arbeitsstandort hängt zudem stark von der Verfügbarkeit von Kultur- und Freizeitangeboten, einer guten medizinischen Versorgung sowie Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Senioren ab. Diese Faktoren spielen eine Schlüsselrolle für die Entscheidung, ob Familien sich hier ansiedeln oder Unternehmen Soltau als Standort wählen. Wichtig ist zudem, dass wir die verkehrliche Anbindung, ein leistungsfähiges Breitbandnetz sowie eine sichere Energieversorgung gewährleisten. Der Bedarf an zusätzlichen Gewerbeflächen, insbesondere in den Bereichen Logistik, Handel und Dienstleistungen, wird bis 2035 weiter zunehmen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir flexible Flächenzusammenlegungen für Unternehmen ermöglichen, um deren langfristige Entwicklung sicherzustellen.
FÜR UNS werde ich mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Soltau weiterhin ein attraktiver Standort zum Leben und Arbeiten bleibt, indem wir neuen Wohnraum schaffen, die Gewerbeflächenpotenziale ausbauen und die Vernetzung von Tourismus und lokaler Wirtschaft fördern.
Als Bürgermeisterkandidat setze ich mich entschlossen für den Umwelt- und Klimaschutz in Soltau ein. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern, die nicht nur den ökologischen Fußabdruck reduziert, sondern gleichzeitig die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger verbessert. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist hierbei ein zentrales Anliegen, das ich in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken vorantreiben möchte. Zudem ist es unerlässlich, umweltfreundliche Mobilität aktiv zu fördern.
Ein sicher ausgebautes Radwegenetz ist dabei ein wichtiger Baustein. In Soltau, speziell in Bereichen wie der Wilhelmstraße, ist das Fahrradfahren – insbesondere mit kleinen Kindern – aktuell zu unsicher. Hier brauchen wir ein durchdachtes und flächendeckendes Radwegekonzept, das nicht nur die Stadt erschließt, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus reicht. Ziel ist es, dass alle, ob jung oder alt, gerne und sicher das Fahrrad nutzen können – und das nicht nur als Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch zur Förderung der Gesundheit und Mobilität.
FÜR UNS möchte ich Soltau zu einer umweltbewussten Stadt weiterentwickeln, die auch für kommende Generationen lebenswert bleibt. Gemeinsam gestalten wir ein nachhaltiges Soltau, das sich durch innovative Lösungen und ein starkes Miteinander auszeichnet.
Kultur ist das Herz unserer Stadt, und ich engagiere mich mit Leidenschaft dafür, ein vielfältiges und lebendiges kulturelles Angebot zu fördern, das unser Gemeinschaftsgefühl stärkt. Besonders wichtig ist mir die Unterstützung von Programmen für Jugendliche, damit sie aktiv an der kulturellen Gestaltung unserer Stadt mitwirken und ihre kreativen Ideen einbringen können.
Dringend erforderlich ist zudem die zügige Umsetzung der Sanierungsarbeiten an der Schützenhalle und der Halle in der Rosenstraße. Diese Instandsetzungen müssen kurzfristig abgeschlossen werden, um unseren Bürgern weiterhin funktionale Veranstaltungsorte bieten zu können. Mittel- und langfristig brauchen wir in Soltau moderne Sportstätten und multifunktionale Flächen, auf denen Kinder und Jugendliche Fußball, Basketball und andere Sportarten ausüben können – auch außerhalb des Böhmewald-Stadions.
Darüber hinaus werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Skateranlage wie geplant modernisiert und ausgebaut wird. Sport- und Freizeitanlagen sollten allen Bürgern von Soltau zugutekommen, weshalb es essenziell ist, eine enge Abstimmung zwischen den Bürgern, den Sportvereinen und der Verwaltung sicherzustellen. Ob der bisherige Standort der Skateranlage auch der beste für die neue Anlage ist, sollte beispielsweise durch Bürgerbeteiligungen erfragt werden – oder würden Sie aktuell Ihre Kinder allein zur Skateranlage fahren lassen?
FÜR UNS werde ich ein vielfältiges, inspirierendes kulturelles Angebot schaffen, das nicht nur die Gemeinschaft stärkt, sondern insbesondere unseren Jugendlichen die Chance gibt, Soltau aktiv mitzugestalten und ihre Zukunft hier zu prägen.
Frische Ideen und fundierte Fachkenntnisse bringen das Rathaus voran: Dank meines Studiums der Wirtschaftsinformatik und meiner langjährigen Lehrtätigkeit in der Ausbildung von Fachinformatikern weiß ich genau, wie digitale Lösungen effizient umgesetzt werden können. Wir brauchen schnellere Antworten auf Bürgeranliegen, klare Zuständigkeiten und den gezielten Ausbau digitaler Abläufe. Elektronische Formulare und Prozesse müssen erweitert werden, um Behördengänge flexibler und komfortabler von zu Hause aus zu ermöglichen. Falls dies nicht möglich ist, werde ich alternative, bürgerfreundliche Wege entwickeln.
FÜR UNS werde ich das Rathaus mit meinem Fachwissen modernisieren und digitale Lösungen vorantreiben, damit Ihre Anliegen schnell, effizient und flexibel bearbeitet werden können.
Wie wird die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Soltau aussehen, insbesondere angesichts des Krankenhausneubaus in Bad Fallingbostel? Hatten Sie das Gefühl, Soltau hat sich intensiv genug gegen den Neubau des Krankenhauses am Standort Bad Fallingbostel eingesetzt? Auch wenn dieser Bau nicht mehr aufzuhalten ist, möchte ich nicht nur darüber sprechen, sondern aktiv handeln. Es ist mir besonders wichtig, dass meine Kinder hier in Soltau weiterhin Zugang zu einer guten und umfassenden Gesundheitsversorgung haben. Ebenso denke ich an meine Eltern, die bereits über 70 Jahre alt sind und hoffentlich nach Soltau ziehen, wenn sie in Zukunft Unterstützung benötigen.
Fachärzte werden wir jedoch nur nach Soltau bekommen, wenn wir attraktive Baugebiete wie an der Tetendorfer Straße vorantreiben und gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Stadt spürbar erhöhen. Mit modernen Wohnangeboten, einem vielseitigen Kultur- und Freizeitprogramm sowie einer familienfreundlichen Infrastruktur können wir Soltau zu einem Ort machen, der nicht nur junge Familien, sondern auch medizinische Fachkräfte anzieht. Denn nur wenn Soltau als Lebensmittelpunkt überzeugt, können wir langfristig eine hochwertige Gesundheitsversorgung sichern.
FÜR UNS werde ich mich mit vollem Einsatz für den Erhalt und die Stärkung der Gesundheitsversorgung in Soltau einsetzen – auch im Angesicht des neuen Krankenhauses in Bad Fallingbostel. Unsere Stadt muss ein Ort bleiben, der für alle Generationen eine gute medizinische Versorgung bietet. Gleichzeitig setze ich mich dafür ein, Soltau durch zukunftsweisende Bauprojekte und gezielte Verbesserungen der Lebensqualität attraktiver für Fachkräfte und Familien zu machen.
Meine Eltern sind bereits über 75 Jahre alt, und es wäre mein großer Wunsch, dass sie, sobald sie Unterstützung benötigen, hier in Soltau leben könnten. Um diesen Wunsch Realität werden zu lassen, müssen jedoch noch erhebliche Fortschritte gemacht werden. Meine Eltern sind sehr aktiv und möchten ihren Lebensabend nicht in einem Pflegeheim verbringen. Deshalb brauchen wir in Soltau dringend mehr Freizeitangebote und Veranstaltungen, die speziell auf die Bedürfnisse unserer Senioren zugeschnitten sind. Regelmäßige Ausflüge, Kulturveranstaltungen und spezielle Kurse für Senioren wären wichtige Schritte, um das Leben im Alter hier in Soltau lebendiger und attraktiver zu gestalten.
In Gesprächen mit dem Seniorenbeirat habe ich deutlich gespürt, wie groß das Bedürfnis nach Möglichkeiten für kostengünstige gemeinsame Treffen und Veranstaltungen ist. Auch die Frage nach einer günstigen Transportmöglichkeit, um Senioren aus verschiedenen Stadtteilen zu verbinden, wurde mehrfach angesprochen. Diese Mobilität ist ein Schlüssel, um unsere älteren Mitbürger stärker am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen.
Mit über 78,6 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, haben wir bereits eine solide Basis. Doch das allein reicht nicht aus, um den wachsenden Bedürfnissen unserer älteren Bevölkerung gerecht zu werden. Die Zahl der über 65-Jährigen ist in den letzten Jahren um 8 % gestiegen, was auf eine alternde Gesellschaft hinweist. Gleichzeitig verzeichnet Soltau nur ein Bevölkerungswachstum von 1 % zwischen 2011 und 2020, was im Vergleich zum nationalen Durchschnitt von 3,5 % gering ist. Dies verdeutlicht, dass wir uns stärker auf die demografischen Veränderungen einstellen müssen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entwicklung Soltaus zu einer demenzsensiblen Kommune. Durch gezielte Maßnahmen wie Schulungen für Mitarbeiter im Einzelhandel, öffentliche Hinweisschilder und spezielle Betreuungsangebote können wir den Alltag für Betroffene und deren Angehörige spürbar erleichtern. Die Förderung seniorengerechten Wohnens und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sind ebenfalls entscheidend, um die Mobilität und Selbstständigkeit unserer älteren Generation zu sichern. Das Anrufsammelmobil (ASM) ist ein guter Anfang, doch das Angebot muss weiter ausgebaut und flexibler gestaltet werden. Viele Senioren möchten in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, brauchen jedoch Unterstützung bei der Anpassung ihrer Wohnungen an ihre Bedürfnisse im Alter.
FÜR UNS und UNSERE Eltern setze ich mich für barrierefreie öffentliche Räume, erweiterte Angebote für Senioren, eine demenzsensible Kommune und bessere Mobilitätslösungen ein, damit jeder in Soltau ein aktives und erfülltes Leben führen kann.
In Walsrode wurde eine IGS gegründet, und der Bau eines modernen Campus steht bereits in den Startlöchern – ein Ort, an dem alle Bildungseinrichtungen die neuesten Fach- und Bildungsräume nutzen können. Und in Soltau? Hier kämpft das Gymnasium jedes Jahr aufs Neue um ausreichend Platz für seine Schüler, während die Gebäude der BBS dringend modernisiert werden müssen, um mit den pädagogischen Anforderungen Schritt zu halten. Doch es passiert nichts – nicht einmal bei der Schulverpflegung. An den BBS Soltau, Standort Winsener Straße 57, gibt es lediglich Snackautomaten mit wenig gesunden Optionen. Gleichzeitig besteht akuter Erweiterungsbedarf bei der HBS und WBS. Wurden die steigenden Geburtenzahlen der letzten Jahre etwa nicht beachtet?
Auch unsere Grundschulen brauchen dringend Unterstützung. Sie sind die Basis unseres Bildungssystems und sollten nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensorte für unsere Kinder gestaltet sein. Ich setze mich dafür ein, dass Grundschulen über ausreichend moderne Klassenräume und digitale Ausstattung verfügen, die den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Zudem sollten attraktive, wohnortnahe Betreuungsangebote an jeder Grundschule verfügbar sein, damit Familien besser unterstützt werden.
FÜR UNS und UNSERE Kinder setze ich mich dafür ein, dass Soltau in der Bildungspolitik des Heidekreises nicht abgehängt wird. Ich werde mich aktiv dafür einsetzen, dass unsere Lehrer die Räume und Ressourcen erhalten, die sie für moderne, zukunftsorientierte Bildung benötigen. Gleichzeitig werde ich dafür sorgen, dass die Grundschulen in Soltau gestärkt werden – durch moderne Infrastruktur, innovative Konzepte und umfassende Unterstützung für die Jüngsten in unserer Gesellschaft.
Unsere Ortschaften sind genauso ein wichtiger Teil von Soltau wie die Kernstadt. Jede Ortschaft trägt mit ihrer eigenen Geschichte und ihren Besonderheiten zur Vielfalt und zum einzigartigen Charakter unserer Stadt bei. Als Bürgermeister möchte ich die Entwicklung dieser Ortschaften aktiv vorantreiben, um sie als Wohn- und Lebensraum noch attraktiver zu gestalten.
Dazu gehören gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, die Stärkung der Nahversorgung und der Ausbau von Freizeit- und Erholungsangeboten. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass unsere Ortschaften nicht vergessen, sondern als integraler Teil von Soltau gefördert und weiterentwickelt werden.
FÜR UNS setze ich mich dafür ein, dass Soltau und seine Ortschaften zu einer starken, vernetzten Gemeinschaft zusammenwachsen, in der sich jeder wohlfühlt und die Potenziale jedes Stadtteils genutzt werden.
Soltau hat das Potenzial, eine echte Fahrradstadt zu werden – sowohl für den Alltagsradverkehr als auch für Touristen. Doch für viele Bürger bleibt das Fahrrad eine unsichere Option, vor allem auf stark befahrenen Straßen wie der Wilhelmstraße. Hier teilen sich Autos, Lastwagen und Radfahrer oft eine viel zu schmale Fahrbahn. Solche Situationen sind nicht nur unkomfortabel, sondern auch gefährlich. Wenn wir den Radverkehr in Soltau wirklich fördern wollen, müssen wir die Sicherheit für Radfahrer deutlich verbessern.
Eine einfache, aber wirksame Maßnahme könnte darin bestehen, die Radwege besser zu kennzeichnen. Durch den Einsatz von roter oder blauer Bodenfarbe könnten Radwege klar sichtbar und von anderen Verkehrsteilnehmern leichter respektiert werden. Solche farblichen Markierungen haben sich in vielen Städten bewährt, um die Sicherheit zu erhöhen und Konflikte zwischen Radfahrern und Autofahrern zu reduzieren. Insbesondere entlang der Wilhelmstraße und anderer stark frequentierter Straßen sollte geprüft werden, wie solche Maßnahmen schnell und effektiv umgesetzt werden können.
Darüber hinaus ist es entscheidend, Kreuzungen und Einmündungen für Radfahrer sicherer zu gestalten. Klare Beschilderungen, Schutzstreifen und bauliche Maßnahmen wie Radwege mit Sicherheitsabstand zur Fahrbahn könnten das Risiko von Unfällen deutlich verringern.
FÜR UNS und unsere Sicherheit setze ich mich für den Ausbau eines sicheren Radwegenetzes in Soltau ein. Mein Ziel ist es, dass jeder – ob jung oder alt – das Fahrrad als sicheres Verkehrsmittel nutzen kann. Durch klare Markierungen, sichere Kreuzungen und gezielte bauliche Maßnahmen können wir das Radfahren in Soltau nicht nur sicherer, sondern auch attraktiver machen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass Radfahrer in unserer Stadt wieder gerne und sicher unterwegs sind.
FÜR UNS möchte ich Soltau zu einem besseren Ort für alle Generationen machen. Lassen Sie mich anpacken und unsere Stadt weiterentwickeln – für ein lebenswertes, gerechtes und nachhaltiges Soltau.
Wenn Ihnen etwas besonders am Herzen liegt, das dringend in Soltau oder in Ortschaften angegangen werden sollte, teilen Sie mir gerne Ihre Gedanken und Vorschläge über dieses Formular mit.